Chronik

Freiwillige Feuerwehr Freinberg

 

Auszug aus dem Ehren- und Urkundenbuch der Feuerwehr Freinberg

 

 

Dieses Buch wurde aufgelegt im Jahre 1908 anlässlich des Kaiserjubiläumsjahres.

 

Gründungsjahr der Feuerwehr war 1883

 

Der Eintrag im Ehren- und Urkundenbuch hat folgenden Wortlaut:

 

„Mit Bezug auf den vom Gemeinde-Ausschuss einhellig gefassten Beschluss vom 14 Jänner 1883 wurden nachstehende Statuten genehmigt. Der rechtliche Bestand dieses Vereines nach Inhalt der nachstehenden Statuten wird im Sinne des § 9 des Gesetzes vom 15. November 1883 R. G. BI Nr. 14 bescheinigt.

Linz, am 3. März 1883

d k.u.k. Statth. Weber

 

Gründer des Vereines:

Mandl Anton

Neulinger Josef

Langeder Heinrich

Michael Ellinger

Anton Aschenberger

Lorenz Osterkorn

 

 

 

Ehrenmitglieder:

Hr. Johann Pfleger, früherer Schulleiter und Schriftführer in Freinberg

Hr. Michael Ellinger, langjähriger Obmann und Gründer – Ehrenobmann

Friedl Johann, Ehrenobmann

Hw Hr. Hermentin Franz, Pfarrer, langjähriger Schriftführer der Fw Freinberg – Ehrendiplom

 

Die alte Fahne aus dem Jahre 1922 wird derzeit im Kloster Thyrnau restauriert.

 

 

Hauptmänner:

 

Mandl Anton

Neulinger Josef

Ellinger Michael

Huber Franz

Neulinger Johann

Huber Franz

Friedl Johann 1918 - 1937

Schachner Johann 1937 - 1938

Meindl Johann 1938 - 1942

Weidinger Alois 1942 - 1943

Diebetsberger Josef 1943 - 1958

Neulinger Karl 1958 - 1978

Scharnböck Ferdinand 1978 - 1988

Friedl Josef  1988 - 2008

Bauer Johann seit 2008

 

 

Schriftführer:

 

Pfleger Johann, Lehrer in Freinberg, erster Schriftführer

Huber Franz, Gastwirt in Freinberg bis 1924

Söllwagner Josef Anzberg (Söllwagner kommt 1935 ins Krankenhaus)

Hermentin Franz ab 20.01.1935

Georg Kypta, Lehrer in Freinberg - ab 10.07.1938

Ringer Mathias, Kriegszeit

Hölzl Alois ab 4.01.1953

Söllwagner Josef 1958 – 1968

Schachner Josef 1968 – 1978

Friedl Georg 1978 – 1993

Dullinger Herbert 1993 – 2003

Schachner Thomas  2003 - 2013

Himsl Thomas seit 2013

 

 

 

 

 

Weitere Auszüge aus der Chronik:

1918

Die Wehr war fast zusammengebrochen. Neuer Obmann Friedl Johann aus Weg - er übernahm 16 Mitglieder und warb neue Mitglieder an, sodass bald 52 Mitglieder der Wehr angehörten.

Die Spritze kam von Haibach im verwahrlosten Zustand nach Höh und wurde instand gesetzt. Das Spritzenhaus in Freinberg wurde neu gebaut.

Am 26. Juli 1922 fand eine Versammlung wegen Anschaffung einer Fahne statt. Der Obmann schrieb an die Fa. Katschtaler in Wien und bestellte die Fahne.

 

 

Spenden:

Mauthner Hannerl, Hinding 2 Zentner Weizen

Söllner Gutspächter 1 Zentner Huber Wirt in Freinberg 1 Zentner

Friedl Hans Weg 1 " Hüttenberger Bach 1 "

Ratzinger Graf Anzberg 1 " Scharnböck Bauer Hinding 1 "

Mandl Ratzinger 1 " Bauer Lenz Anzberg 1 " Korn

Meindl Bartlhannerl Hinding 1 " Ellinger Strasser Freinberg 1 "

Prost Bauer Hinding 1" Bessinger Hinding ½ "

Klement Bauer Edt ½ " Bieringer Andrä Aigen ½ "

Friedl Pröller Anzberg ½ " Hofmann Schatz Kritzing ½ "

Söllwagner Bindermeister Anzberg 100.000 Kronen

Altweger Josef Freinberg 50.000 Kronen

Striedl Josef Anzberg 50.000 Kronen

Schwarz Anzberg 50.000 Kronen

Maier - Korbflechter Kritzing 5.000 Kronen

Schatzl Pfarrer Freinberg 5.000 Kronen

 

Das Getreide wurde an Hr. Mauthner in Schärding verkauft. Somit konnte die Fahne bezahlt werden. Fahnenmutter Frau Fanni Altmann. Das Fahnenband kostete 240.000 Kronen!

24. Sept. 1922 Festtag: Weckruf, erschienene Vereine: Lehen-Hanzing, Esternberg mit Musik, Schardenberg, Rainbach, Wernstein, Wernstein Hofmark, Zell an der Pram, Pirawang. Bairisch Haibach Beiderwies Salzweg, Kellberg und unser Ortskriegerverein Haibach.

Feldmesse von Ortspfarrer Schatzl außerhalb des Ortes Freinberg auf der so genannten Binderwiese (Duschl - Hausname Binder).

Fähnrich: "Ich übernehme die Fahne und halte sie fest, ist keiner dabei der die Fahne verlässt!"

Bezirksobmann Palfinger von Schärding. Bürgermeister Neulinger.

19. Dez. 1924 – Franz Huber langjähriger Obmann und zuletzt Schriftführer verstirbt.

23.5.1926 Mentor Fabrik in Haibach (jetzt Gimplinger) brennt vollständig nieder.

1927 Altmann Karl Fleischhauer in Haibach und Pfarrer Schatzl versterben.

1928 Neuwahl in der Generalversammlung im Gasthaus Gschaider in Haibach.

Obmann Friedl mit 39 Stimmen von 45 Anwesenden ( 3 Pretzl, 2 für Prost und l für Schwarz).

18.5.1930 Weihe der Motorspitze durch Pfarrer Franz Hermentin - Festrede von Oberlehrer Völkl. Im Gastgarten Huber spielte unsere Musikkapelle.

1930 Freinberg besitzt 3 Löschmaschinen. Die Handdruckspritze Freinberg wird nach Hinding überstellt. und ein neuer Zug gegründet. Josef Pretzl wird Zugsführer. Hauptversammlung: Obmann Friedl wollte Obmannstelle zurücklegen, wurde aber wieder gewählt

1932 Frühjahrsübung bei Ortner in Haibach, hernach spielte unsere Vereinsmusik flotte Märsche. 5 Mann besuchen die Feuerwehrschule in Linz.

1933 50. Bestandsjahr der Wehr. 50. Generalversammlung findet am 22. 1. 1933 im Gasthaus Wirt Haret statt. Neuwahl der Funktionäre mit kleinen Änderungen.

25. Juni 1933 Fest des 50jährigen Bestandes

 

1934 - keine Generalversammlung - Versammlungsverbot ! Weihe der neuen Schulfahne.
1935 Söllwagner Josef legt wegen dauernder Kränklichkeit seine Stelle als Schriftführer nieder. Zum neuen Schriftführer wurde Ortspfarrer Franz Hermentin gewählt. Besichtigung der Wehr durch Ld FWInsp. Franz Neumaier und Hr. Pointner, Obmann d. OÖ Landesverbandes.

1936 Konstituierung der Löschzüge Anzberg, Haibach und Hinding als selbständige Feuerwehren wird beschlossen – Wehrführer für Haibach Josef Mayrhofer, für Anzberg Johann Schwarz und für Hinding Josef Pretzl – Schriftführer für die 3 Wehren Pfarrer Franz Hermentin, Kassier Georg Ellinger, Anzberg – non der Sicherheitsdirektion für OÖ wird Neugründung bewilligt – im Gemeindegebiet Freinberg bestehen nun 5 Feuerwehren

1937 Wehrführer Friedl legt Stelle zurück. Neuer Wehrführer Johann Schachner Kassier Oberlehrer Georg Kypta.

1937 Wehrführer Stv. Josef Diebetsberger – 27.4. Hochzeit von Kamerad Josef Diebetsberger.

Änderung des Bezirksverbandes und damit Auflösung der Wehren der Gemeinden Freinberg, Schardenberg und Wernstein – Kreisleitung Schärding teilt dies mit. Alle Wehrvertreter und Bgm. Pretzl fahren nach Linz zur Landesverbandsleitung um Einspruch zu erheben.

1938 Zuweisung der hiesigen Wehren zum Bezirksverband Nr. 21 Münzkirchen - Freinberg spricht sich für die Neuteilung aus – Somit scheidet die Wehr vom Bezirksverband Schärding aus und gehört dem Bezirksverband Nr. 21 Münzkirchen an.

Landesregierung beschließt Auflösung der Wehren als Verein und werden in Körperschaften öffentlichen Rechtes umgewandelt.

11., 12. u 13. März 1938 Österreich ist in Deutschen Reich eingegliedert worden. Frühjahrsübung in Hareth beim Pretzl, anwesend ist auch Bgm. Georg Söllner.

10.7.1938 Vom Bürgermeister werden Wehrführer ernannt: Johann Meindl, StV Josef Mayrhofer Kassier Georg Simmelbauer, Zeugwart Josef Mayerhofer, Schriftführer Georg Kypta.

20.1.1939 Sitz des Feuerwehrausschusses im Parteiheim in Haibach.

21.4.1940 Kreisfeuerwehrführer Standhartinger hielt in Freinberg eine Inspizierung ab.

Juli 1940 Erstes Opfer des Krieges war FW-Kamerad Johann Pessinger.

24.12.1941 Brand im Hammerwerk Johann Weiß in Haibach.

6.4.1940 Frühjahrsübung - auf Grund der Sparsamkeit der Brennstoffe verblieb es bei einer Trockenübung.

15.6.1942 Übergabe der Wehr an den Wehrführer Josef Diebetsberger

18.7.1943 Unterkreisführer Alois Scherrer besucht eine Übung

30.4.1944 60 Jahresappell der FW Unterkreisführer Josef Steininger inspiziert

1947 unterschreibt Ringer Mathias den Tätigkeitsbericht

16.1.1952 verstirbt Pfarrer Franz Hermentin

4.1.1953 Pfarrer Alois Hölzl übernimmt die Stelle des Schriftführers - Obmann Diebetsberger Josef

9.8.1953 70 jähriges Bestandsfest - 26 Vereine, darunter 12 aus Bayern nehmen teil. Bezirksführer B. Palfinger, W. Osterkorn Stadtkommandant von Passau dabei

8.11.1953 Neuwahlen - keine weiteren Angaben verzeichnet.

16.7.1967 - 85 jährigen Gründungsfest mit Fahnenweihe.

1971 Gründung der Jugendfeuerwehr durch den jetzigen Kommandanten Josef Friedl

1977 Weihe des Zeughauses und des Feuerwehrautos.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Frühjahrsübung in Hinding

 

1985

Urkunde vom 1. Bewerb

 

 

Durch Tod abgegangen:

Neulinger Josef 1885 Mauthner Josef 1910

Eder Alois 1898 Pointner Mathias 1911

Seidenbart Mathias 1901 Schwendinger Johann 1913

Faretbauer Josef 1903 Osterkorn Lorenz 1916

Klement Johann 1903 Ellinger Michael 1919

 

Kriegsopfer 1914 - 18

Rodler Mathias Eder Ferdinand

Friedl Johann Altweger Johann

Ellinger Alois Friedl Alois

Wollersberger Josef Altweger Franz

Söllwagner Johann Prost Johann

Mauthner Johann

Die FF Freinberg gedenkt den gefallenen und verstorbenen Feuerwehrkameraden.  

 

 

 

Pfarrhofeinweihung 1969 mit Kdt. Neulinger
Das erste Auto der FF Freinberg war ein gebrauchter Ford

P5 Kastenwagen der Fa. Stahlgruber, Passau (angekauft am 23.4.1973 um DM 950,--).

Das Auto wurde unter Anleitung von Feuerwehrkamerad Walter Sommergruber und seinen Mannen zu einem Feuerwehrauto umgebaut. Es war vom April 1973 bis April 1977 im Dienst.

Dieses LFB mit Aufbau der Fa. Rosenbauer ist das Fahrzeug, das jetzt durch ein neues ersetzt wird. Es war vom April 1977 bis heute im Einsatz.

Seit 1997 ist auch ein Rüstlöschfahrzeug im Einsatz.

Dieses Fahrzeug ist mit einem Notstromaggregat, einer Bergeausrüstung, einem Flutlichtmasten, einer Seilwinde und einem 2000-Liter-Wassertank ausgestattet.

 

 

 

 

Unser neues Kleinlöschfahrzeug

 

„KLF-A / Mercedes-Benz Sprinter 515 CDI / 3665 / 4 x 4“

 

 

 

Da das alte LFB aus Altersgründen heuer ausgeschieden werden muss, hat der Gemeinderat mit Beschluss vom 22.6.2006 ein neues Kleinlöschfahrzeug mit Allradantrieb bei der Fa. Rosenbauer angekauft.

Ausgestattet ist das neue KLF mit einem Notstromaggregat, einem Flutlichtmasten, einer Schlammpumpe mit einer Literleistung von 2.300 Liter pro Minute, einer kleine Schlammpumpe mit 800 Liter pro Minute, einem Wassersauger und einer Tragkraftspritze.

 

Unsere Neues KLF-Modell 2009

 

Feuerwehr

Lehen - Hanzing

Fahnenweihe am 14. Juli 1928

 

 

 

1902:  Handspritze gekauft

1921:  Neuorganisation Lehen - Hanzing

1922:  Feuerwehr Spritzenhaus Lehen gebaut ( Uli )

1928:  Fahnenweihe beim Scherrer Wirt in Hanzing

1951:  Schriftführer von Lehen - Hanzing  Kasbauer Johann bis 1957

1958:  Zusammenschluß mit Feuerwehr Freinberg

1960:  Bau Löschteich Hanzing

1961:  Neue Motorspritze Automatik VW 75

1961:  Motorspritzenweihe in Hanzing

1964:  Spritzenwagen Ankauf von Firma Rosenbauer um 17.000.- Schillinge.

1971:  Zeughaus Lehen - Hanzing neu gebaut

2004:  Neubau Zeughaus Lehen - Hanzing

Zugskommandanten  Lehen - Hanzing

1958:  Scherrer Johann - Grinzing

1968:  Süß Josef

1973:  Kasbauer Johann

1983:  Madl Josef

1988:  Burgholzer Josef

2008:  Kasbauer Johannes

 

 

 

 
 
 
 
 

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